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Am 23.06.2017 machten wir eine Exkursion mit allen Niederländisch-Kursen aus unserer Stufe, der Q1, nach Amsterdam. Wir konnten aus mehreren Programmen auswählen: Zum einen stand ein Besuch von Sehenswürdigkeiten durch das Judenviertel Amsterdams zur Auswahl, zum anderen konnte man an einer Grachtenfahrt mit vorherigem Museumsbesuch teilnehmen. Anschließend hatten wir noch Zeit für uns und durften auf eigene Faust Amsterdam erkunden.

Ich persönlich habe mich für den Rundgang durch das Judenviertel entschieden. Zuerst besuchten wir die Synagoge und anschließend nahmen wir an einer Führung durch die Hollandse Schouwburg teil. In der Synagoge wurde uns von einer Führerin viel über diese erzählt und die Religion erklärt, was circa eine halbe Stunde dauerte. Die Rundführung durch die Schouwburg begann in dem Hof, in dem die Juden damals abgeführt wurden. Auch hier erhielten wir viele Informationen zu dem Thema Judenverfolgung in Amsterdam. Anschließend gingen wir, jedoch nur für kurze Zeit, in das Innere der Schouwburg hinein. Dort wurde uns eine Tafel mit allen Nachnamen der ermordeten jüdischen Menschen aus Amsterdam gezeigt.

Die Gruppe, die die Grachtenfahrt machte, musste zuerst eine längere Strecke zu einem Grachtenhaus auf sich nehmen. Dort angekommen machten sie ebenfalls eine Führung, die sie aber nicht mit einem Führer, sondern mit eigenen Audio-Geräten durchführten. Man konnte durch verschiedene Räume gehen und dort etwas über die Entstehung von Amsterdam und die Bauweise von Grachtenhäusern erfahren. Nach der eigenständigen Führung fuhren die Schüler dann etwa eine Stunde mit einem relativ modernen Rundfahrtboot über die Amsterdamer Grachten, wobei sie verschiedene Häuser, Brücken und Grachtenüberfahrten betrachten konnten.

Als die Programme beendet waren, hatten wir in Amsterdam Zeit für uns. Dort machten wir für uns selbst nochmals neue Erfahrungen und konnten selbstständig die große Stadt erkunden. Wir hatten noch die Möglichkeit, das Anne-Frank-Haus zu besuchen.

Übrigens – hin- und zurückgefahren sind wir mit dem Zug von Winterswijk aus. Das war auch eine Erfahrung wert.

Mona Wassing