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„Er atmet nicht!“ - Die Aussicht, plötzlich zu einem Unfall mit Verletzten hinzuzukommen, ist für viele Menschen eine Horrorvorstellung. Was zu tun ist, haben die meisten zwar irgendwann einmal gelernt, aber dieses Wissen ist in aller Regel schon viele Jahre alt und wurde zum Großteil wohl auch vergessen. Brandaktuell ist die Erste Hilfe-Ausbildung durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das die Jahrgangsstufe EF während der Projektwoche „Lernen vor Ort“ erhielt. Eine „gesunde und sichere Schule“ war der Schwerpunkt für die 15- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler.

Und so lernten sie nicht nur, wie bewusstlose Personen mit Rettungsgriffen geborgen und in die stabile Seitenlage gebracht werden, sondern auch Beatmungstechniken und Herzmassagen. Ferner stand die Erstversorgung von Brand- und blutenden Verletzungen auf dem Plan. Mit viel Fingerspitzengefühl unterwiesen die Profis vom DRK im Hinblick auf den ungewohnten Körperkontakt die SchülerInnen, die erste Erfahrungen an speziellen Puppen sammelten. Und auch die rechtliche Seite kam nicht zu kurz. Den Mädchen und Jungs wurde eindringlich vor Augen geführt, dass sie keine juristischen Konsequenzen befürchten müssen und nur einen Fehler begehen können: nichts tun! „Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Projekt an einer Vredener Schule durchführen“, lobten Anette Lobert und Michael Kemper vom DRK die Initiative der Organisatoren vom GGV. Angenehmer Nebeneffekt für die SchülerInnen: „Der Erste Hilfe-Kurs des DRK am GGV wird für den Erwerb des Führerscheins angerechnet“, so Anette Lobert und Michael Kemper.

Im Ernstfall entscheiden Sekunden über Leben und Tod. Hier üben die SchülerInnen Herzmassage und Beatmungstechniken.